Rezension: Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten

Nach dem ich das dritten Buch der Krimireihe von Inspector Swanson als Hörbuch genoss und mich die Art der Geschichte überzeugt hatte, habe ich mich nun an den ersten Krimiroman von Robert C. Marley herangewagt – »Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten«.

Chef Inspector Donald Sutherland Swanson betritt die Werkstatt eines ehrbaren Goldschmieds, da hier der Chef Mr. Wigfield tot von seinem Mitarbeiter Archie gefunden wurde. Offensichtlich wurde der Leiche flüssiges Gold eingeflößt, nach dem Motto „Morgenstund’ hat Gold in Mund“. Es bleibt aber nicht nur bei diesem einen Mord. Inspector Swanson und sein Assistent Peter Phelps stellen fest, dass jeder Ermordete auf unterschiedliche und kuriose Weise umgebracht wurden. Es muss ein Zusammenhang geben, was die Ermittler zu Anfang nicht entdecken können. Nicht einmal Mr. Wigfield Tagebuch scheint dabei helfen zu können, auch wenn hier sehr merkwürdige Zahlen und Buchstabenfolgen notiert wurden. Bei der Ermittlung hilft ihnen Oscar Wilde. Und selbst der Schriftsteller Arthur Conan Doyle nimmt die Ermittlung auf. Aber warum? Was hat der Hope-Diamant und ein Franzose mit diesem Fall zu tun?

Der erste Fall von Chef Inspector Donald Sutherland Swanson spielt im Jahre 1893, also ein Jahr vor dem dritten Buch dieser Krimireihe. Mich überraschte der gute Schreibstil, der kontinuierlich eingehalten wird. Auch hier kann man mit dem Protagonisten mit rätseln, was mir sehr gefällt. Das Robert C. Marley in diesem Buch den Schriftsteller Arthur Conan Doyle integriert hat, der wie »Sherlock Holmes« agierte, lies mein Herz höher schlagen. Oscar Wilde scheint eine Begleitperson in dieser Reihe zu sein, da er auch im dritten Buch »Inspector Swanson und der Magische Zirkel« vorkommt. Ein gelungener Krimi mit Spannung und Überraschungen. Zum Lesen als Taschenbuch und E-Book vom Dryas Verlag und als Hörbuch vom Audible Verlag zu erhalten.

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